IG Metall Ostbrandenburg
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26.05.2022, 07:05 Uhr

Spende aus der Beschäftigtenbefragung

IG Metall Ostbrandenburg unterstützt den Förderverein Miteinander e.V. in Eisenhüttenstadt

  • 17.03.2018
  • Geschäftsstelle, Aktuelles

Die IG Metall Ostbrandenburg hat im Rahmen der bundesweiten Beschäftigtenbefragung "Politik für alle - sicher, gerecht und selbstbestimmt" 1508,96 Euro an den Förderverein Miteinander e.V. in Eisenhüttenstadt gespendet. Im Rahmen der Delegiertenversammlung am Freitag, 16. März, übergab Peter Ernsdorf, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Ostbrandenburg, die Spende an den 2. Vorsitzenden des Fördervereins Steffen Kraft.

Peter Ernsdorf, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Ostbrandenburg (l.), übergab die Spende an Steffen Kraft, 2. Vorsitzender des Fördervereins Miteinander e.V. in Eisenhüttenstadt. Foto: IG Metall

"Nur in einer gerechten Gesellschaft können alle Menschen sicher und selbstbestimmt leben. Dafür arbeiten wir als IG Metall und zeigen Solidarität mit jenen, die Unterstützung brauchen", sagte Peter Ernsdorf. Steffen Kraft nahm die Spende für den Förderverein der Pestalozzi-Schule in Eisenhüttenstadt entgegen. Der 1992 von Eltern, Kollegen und Freunden der Schule ins Leben gerufene Verein unterstützt die Einrichtung zum Beispiel bei Klassenfahren oder bei der Finanzierung von Theaterprojekten, wie Steffen Kraft, der selbst auch Lehrer an der Schule mit Förderschwerpunkt geistige Entwicklung ist, den Delegierten berichtete. In zehn Klassen werden dort derzeit 83 Schüler unterrichtet.

Ein Euro pro ausgefülltem Fragebogen für ein soziales Projekt

Die IG Metall Ostbrandenburg habe sich für den Förderverein Miteinander e.V. entschieden, da hier die Förderung der Bildung und Erziehung geistig behinderter Schüler im Vordergrund stehe, erklärte Peter Ernsdorf. Für jeden ausgefüllten Fragebogen spendet die IG Metall einen Euro für ein soziales Projekt in der Region. Welches Projekt die Spende erhält, kann die IG Metall vor Ort entscheiden.

"Die Beschäftigten haben mit ihrer Teilnahme nicht nur ein Zeichen für einen arbeitszeitpolitischen Aufbruch gesetzt, sondern zugelich auch einen guten Zweck unterstützt", sagte der Erste Bevollmächtigte der IG Metall Ostbrandenburg. Insgesamt haben sich im Bereich der Geschäftsstelle 1298 Beschäftigte im vergangenen Jahr an der Befragung beteiligt.

Befragung war ein Mammutprojekt

681.241 Beschäftigte aus gut 7000 Betrieben hatten sich bundesweit an der IG Metall-Befragung 2017 "Politik für alle - sicher, gerecht und selbstbestimmt" beteiligt. "Unsere Befragung ist ein voller Erfolg. Wir bedanken uns bei allen, die sich beteiligt und dieses Mammutprojekt möglich gemacht haben", sagte Peter Ernsdorf. "Die überwältigende Beteiligung zeigt: Die Menschen vertrauen der IG Metall. Nach ihrem Votum richten wir unsere Arbeit aus: betrieblich, tariflich und gesellschaftspolitisch."

Großes Votum für Arbeitszeiten, die zum Leben passen

Sicherheit und gute Perspektiven in der digitalen Arbeitswelt, eine neue Arbeitsmarktpolitik, Arbeitszeiten, die zum Leben passen, und sichere Renten sind für die Beschäftigten laut Befragungsergebnissen besonders wichtig.