IG Metall Ostbrandenburg
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09.07.2020, 02:07 Uhr

Rechtsberatung & Rechtsschutz

Nicht gezahlter Lohn oder gar Kündigung: Bei Ärger mit dem Arbeitgeber können sich Gewerkschaftsmitglieder auf ihren Rechtsschutz verlassen – wenn nötig, durch alle Instanzen.

Bei welchen Fällen gibt es Beratung und Rechtsschutz?

Bei Streit nach Arbeitsunfällen, Kündigung oder Krankheit. Bei Auseinandersetzungen um Rentenbescheide, Entgelt, Lohnabrechnungen. Bei Fragen um Urlaub und Urlaubsgeld, Mutterschutz, Abmahnung oder zur betrieblichen Altersversorgung.

Wo beantrage ich den Rechtsschutz?

Erste Anlaufstelle für unsere Mitglieder sind wir, die Geschäftsstelle der IG Metall Ostbrandenburg. Bei uns erhaltet ihr eine erste Beratung. Wichtig: Zu diesem Gespräch sämtliche Unterlagen aus dem Arbeitsverhältnis mitbringen (Arbeitsvertrag, Abrechnungen etc.). Damit verschaffen sich die politischen Sekretäre einen Überblick. Die Geschäftsstelle prüft den Fall und entscheidet dann, ob Rechtsschutz gewährt wird. Das Gute: In vielen Fällen klären sich Streitigkeiten außergerichtlich.

Wen muss ich noch informieren?

Bei Streit mit dem Arbeitgeber sollten Betroffene auch schnell den Betriebsrat einschalten. Vor allem dann, wenn Vorgesetzte verlangen, etwas zu unterschreiben. Es ist längst nicht alles rechtlich zulässig, was Arbeitgeber einem zur Unterschrift vorlegen. Niemals sollten Beschäftigte etwas ungeprüft unterschreiben. Das gilt auch bei sozialrechtlichen Streitigkeiten, beispielsweise mit der Arbeitsagentur. Auch bei diesen Fragen helfen wir!

Welche Vorteile hat der gewerkschaftliche Rechtsschutz gegenüber dem privaten?

Zum Beispiel die Prüfung von Arbeits- oder Aufhebungsverträgen. Eine Rechtsschutzversicherung übernimmt die Kosten einer juristischen Beratung in solchen Fällen nicht. Sie erteilt der Anwältin oder dem Anwalt oft nur dann eine sogenannte Deckungszusage, wenn eine rechtswidrige Handlung durch den Arbeitgeber vorliegt. Die IG Metall hilft auch dann, wenn kein Streitfall zugrunde liegt. Wir checken Lohn- und Gehaltsabrechnungen und fordern mögliche Ansprüche ein – zunächst außergerichtlich, notfalls auch vor Gericht. Ob Prüfung und Beratung, Prozessvertretung vor Gerichten oder Behörden: Unseren Mitgliedern entstehen keinerlei Kosten.
Und: Anders als private Anwälte haben die Vertreterinnen und Vertreter des gewerkschaftlichen Rechtsschutzes keine eigenen finanziellen Interessen. Sie können ihre Beratung deswegen ganz nach den Interessen des Rechtssuchenden ausrichten.

 

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Rechtsschutz & Rechtsberatung von Eisenhüttenstadt bis Prenzlau

Einige konkrete Anwendungsbeispiele für den Rechtschutz im Arbeitsrecht der IG Metall Geschäftsstelle in Frankfurt (Oder): Arbeitsentgelt, Kündigung, Urlaub und Urlaubsentgelt, Entgeltfortzahlung, Mutterschutz, Abmahnung, Arbeitszeugnis.

Im Sozialrecht geht es vorwiegend um Auseinandersetzungen mit der Rentenversicherung, Arbeitslosenversicherung, Berufsgenossenschaft oder der gesetzlichen Krankenversicherung.

Besonders wichtig ist für viele Kolleginnen und Kollegen, dass vor der gerichtlichen Auseinandersetzung eine Beratung erfolgt und wir gemeinsam eine juristische und politische einschätzung vornehmen und keine Kosten entstehen.

"Alles inklusive" - unsere Leistungen auf einen Blick

Wir bieten unseren Mitgliedern viele Leistungen und persönliche Beratung. Der DGB-Rechtsschutz mit seinen Rechtsschutzsekretären und Anwälten für Arbeitsrecht ist nur ein Teil davon. Der Beitrag dafür: nur ein Prozent vom Bruttoeinkommen. Die Leistungen sind in der Satzung verankert und stehen allen Mitgliedern garantiert zu. Werden Sie Mitglied einer starken Gemeinschaft und profitieren Sie von unserem Angebot.

Ob im Betrieb in Prenzlau, während der Ausbildung in Fürstenwalde, des Studiums in Frankfurt (Oder), bei Erwerbslosigkeit und in der Rente - mit unseren Leistungen und Kompetenzen verbessern wir die Arbeits- und Lebensqualität unserer Mitglieder.

Aktuelles aud dem Arbeits- und Sozialrecht

RATGEBER URLAUB & KURZARBEIT

Urlaub nehmen während Kurzarbeit?

  • 30.06.2020
  • Recht & Rechtsschutz, Mitglieder, Aktuelles

Die Urlaubszeit steht vor der Tür. Reisen, das steht seit dem 3. Juni fest, ist auch in der Corona-Pandemie möglich. Denn die Bundesregierung hebt die weltweite Reisewarnung für 29 europäische Länder ab dem 15. Juni auf. Aber haben Beschäftigte überhaupt Urlaubsanspruch, wenn sie in Kurzarbeit sind? Und: Dürfen Arbeitgeber Beschäftigte zu einem nicht geplanten Urlaub zwingen?

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Infos für Beschäftigte

Corona-Warn-App: Das sollten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wissen

  • 26.06.2020
  • Recht & Rechtsschutz, Aktuelles, "Corona-Virus" & Mitbestimmung

Mit der Nutzung der Corona-Warn-App sind arbeitsrechtliche Fragen verbunden. Etwa, ob der Arbeitgeber die Beschäftigten anweisen kann, die App zu installieren und zu nutzen. Wir erklären, was Beschäftigte beachten sollten.

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CORONA - VIRUS | RESTURLAUB UND KURZARBEIT

Resturlaub bis Ende März nicht genommen wegen Kurzarbeit oder Krankheit? IG Metall Rechtsberatung hilft weiter.

  • 28.04.2020
  • Recht & Rechtsschutz, Mitglieder, Aktuelles

Grundsätzlich muss der Resturlaub bis zum 31.März genommen werden. Bevor ein Arbeitgeber Kurzarbeit bei der Agentur für Arbeit anmelden kann, müssen die Beschäftigten vorhandene Mehrarbeitskonten beziehungsweise Überstunden und ihren Resturlaub abgebaut haben. Vorher kann der Arbeitgeber keine Kurzarbeit anmelden. In der aktuellen Corona-Krise ist das jedoch in Einzelfällen passiert. Die IG Metall Ostbrandenburg bittet Betroffene, sich an die Rechtsberatung der Geschäftsstelle zu wenden, um gemeinsam Lösungen zu finden. Telefon: 0335-5549920 oder 0151-16239307

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CORONAVIRUS | ARBEITS- UND GESUNDHEITSSCHUTZ

Corona-Prävention: Mit Arbeitsschutzmaßnahmen Beschäftigte im Betrieb schützen!

  • 22.04.2020
  • Recht & Rechtsschutz, Aktuelles, Betriebe / Tarif, "Corona-Virus" & Mitbestimmung

Für die IG Metall ist klar: In der Corona-Krise hat die Gesundheit der Kolleginnen und Kollegen höchste Priorität. Seit einigen Wochen schon drängen wir als IG Metall darauf, besondere Schutzmaßnahmen für Beschäftigte im Betrieb umzusetzen. In der letzten Woche haben wir dazu auch nochmals Informiert und dringend geraten, zügig Maßnahmen zu ergreifen. Nun hat das Bundesministerium für Arbeit unsere Forderungen zum großen Teil aufgenommen und beschreibt offiziell Arbeitsschutzmaßnahmen für die Unternehmen. Die wichtigsten Inhalte haben wir euch anbei in unserer Schnellinfo "neuer Arbeitsschutzstandard und Gesundheitsschutz" zusammengefasst und eine Handlungshilfe erarbeitet. Beides steht euch unten als Download bereit.

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TARIFVERHANDLUNGEN | GERICHTSURTEIL

Der Tarifvertrag gilt! - Boryszew muss zahlen.

  • 20.04.2020
  • Recht & Rechtsschutz, Aktuelles, Betriebe / Tarif, Haustarifverträge, Boryszew Oberflächentechnik

Im Konflikt mit der Boryszew Oberflächentechnik Deutschland GmbH in Prenzlau über die Zahlung von vereinbarten Entgelterhöhungen und Leistungszulagen hat die IG Metall Ostbrandenburg vor dem Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg einen großen Erfolg für die Beschäftigten erzielt: Der Arbeitgeber muss zahlen! In der ersten Instanz hatte das Arbeitsgericht Eberswalde die Klagen der IG Metall-Mitglieder noch abgewiesen.

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